Gewerbeschule Heimbach Gemeinschaftsgrab Casa Alabardia KKL Konzerthaus

 

Gewerbeschule Heimbach Luzern

1. Preis Wettbewerb "Patio"
mit Gottfried Wielandt

an einer städtebaulich unbedeutenden Stelle der Stadt
- eingezwängt zwischen der stark befahrenen SBB-Linie
und der geplanten Berglitalstrasse -



Der quadratische Hauptbau, nach unten leicht zurückgestuft,
scheint auf den vorfabrizierten, runden Pilzsäulen zu schweben.

Die Fassaden sind mit Glasmosaik verkleidet,
der sich bestens bewährt hat.

 

Wettbewerbsmodell: Neben dem Hauptgebäude
waren drei Demonstrationsbauten geplant, zwei davon wurden realisiert.
Im Süden (oben im Bild) die Berglitalstrasse,
welche zum Glück nicht ausgeführt wurde

 

Querschnitt durch den Lichthof des Hauptbaus
mit rundum laufenden Fenstern und Gewölbeabschluss.

 

Netzgewölbe im Innenhof
aus vorfabrizierten Betonelementen

 

Grundriss Erdgeschoss

Die Eingangshalle dient sowohl als Aula
als auch für verschiedene Anlässe.

 

Eingangshalle mit runder Glasabschlusswand,
farbig gestaltet durch Edi Renggli, Glasmaler

 

Blick ins Treppenhaus,
vor dem Einbau des Glasliftes

 

Grundriss 1. Obergeschoss

 

Grundriss 2. Obergeschoss

 

Glaslift im Innenhof.
Dieser wurde erst später eingebaut.

Grundriss Dachgeschoss mit den Terrassen,
welche für schulische Zwecke und als Pausenräume benützt werden.

 

"Sonnenblumen-Netzgewölbe"

Der Licht-durchflutete Innenhof ist mit
vorfabrizierten Elementen wie ein
"Sonnenblumen-Netzgewölbe"
überdeckt. (Vorbild Ingenieur Luigi Nervi).

Neben seiner konstruktiven Eleganz und Ökonomie
verleiht es dem Innenhof eine ganz besondere, räumliche Eigenart.


Kubischer Inhalt 30'000 m3 (Hauptbau und zwei Demonstrationsbauten)
Gestehungskosten Fr. 120.--/m3, ohne Einrichtung
Bauzeit 1956 - 1958

Erweiterung Turnhalle, Einbau Glaslift,
flankierende Massnahmen: 1988 - 89 (mit H. Eggstein)

 

 

Gemeinschaftsgrab Friedental Luzern

1. Preis Wettbewerb mit Charles Gerig, Bildhauer

 

Gesamtansicht von Westen

 

Wie kann für eine solch aussergewöhnliche Aufgabe
eine Lösung gefunden werden?

Die Symbolik hat uns geholfen.
Jedes Symbol hat seine eigene Ausdrucksweise,
welche wir mit blossem Verstand und
begrenzten Sinneswahrnehmungen
nicht verstehen können.

Was kann uns dieses Bauwerk im Zusammenspiel
der verschiedenen Formen symbolisch sagen?

 

Der Kreis, den wir als Grundplatte gewählt haben, ist Sinnbild
für das Ewige, Unendliche, Allumfassende,
symbolisch der Schutzkreis um das Gemeinschaftsgrab.

Das Quadrat (Stufen) ist Ausdruck der materiellen Wirklichkeit.

Der Würfel, räumliches Quadrat, stellt die Materie in erhöhter Potenz dar.
Er ist auch Ausdruck des materialistischen Denkens und Handelns unserer Zeit.

Der Kreis umschliesst Quadrat und Würfel:
Das Materielle, der menschliche Körper ist hier im Geistigen geborgen.


Blick von Süden

 

Die Pyramide mit ihrer quadratischen Standfläche
ist fest in der Materie und ihren Gesetzen verwurzelt.

Mit ihren vier aufwärts strebenden Dreiecken stellt sie die
Verbindung zum Geistigen her.
Sie ist ein Symbol der Standhaftigkeit, des Ausharrens, der Selbst-Überwindung,
als Voraussetzung zur Erreichung des Göttlichen Ziels.

 

Montage des Schlusssteins

Der Schlussstein stellt die sichtbare und die unsichtbare Pyramide als
Oktaeder in verkleinerter Form dar.
Dieses "Juwel" sammelt die geistigen Kräfte aus dem Universum und
leitet sie über die Pyramidenbalken in die unterirdische Grabkammer.

 



Schnitt durch Pyramide und Gegenpyramide (Grabkammer)

Die unterirdische Gegenpyramide ist das Sammelgefäss
für die Asche von 12-15'000 Menschen.

 

Die Kugel in feiner Bronze als gemeinsame Urne, ist Symbol der Himmelskörper.
Während der Abschiedsfeier steht sie im Kraftpunkt der Pyramide.
Hier wirken Kräfte, welche die Wissenschaft bis heute nicht erklären kann.

Der geöffnete Verschluss zur Grabkammer ergibt mit der Urne
das Bild einer Blütenknospe, Symbol für
" Neues Leben".

Wir wollten nicht eine Stätte des Trauerns, sondern einen
Ort der Stille und Ruhe, der Kraft und Zuversicht bauen.

 

Material: Heller Cresciano-Granit (TI)
durch gewaltige Sprengung nach 150 Mio. Jahren freigelegt


Technische Daten:

Gesamtgewicht,
ohne Aschenkammer 62,0 Tonnen

Schlussstein (Oktaeder) 2,5 Tonnen
Würfel (Altar) 1 m3, total 2,4 Tonnen
Gratbalken "Filetti": 4,1 Tonnen pro Stück
Aschenkammer mit gleichem
Material ausgekleidet

Gesamtkosten Fr. 820'000.-
Projektierungs- und Bauzeit 1989 / 1992
Bauherr: Stadt Luzern

 

 

Casa "Alabardia", San Nazzaro/ TI

Kurhaus für Diabetiker

 

Blick vom Lago Maggiore auf die Ostfassade

 

¨

Blick vom Lago Maggiore auf die Nordfassade

Da das Grundstück an einem Nordhang liegt,
sind Aussicht und Besonnung entgegegesetzt.



"Tannzapfen-Grundriss", Normalgeschoss

Es wurde bewusst der "Tannzapfen-Grundriss" gewählt,
damit alle Zimmer sowohl Sonne als auch Aussicht haben.

 

Grundriss, Attika mit Dachterrasse
mit herrlicher Aussicht und Sonne

Modellaufnahme

Ursprünglich war das Gebäude
zwei Stockwerke höher geplant

Durch Beiträge und Freiwilligenarbeit konnte dieses Erholungsheim
für Patienten mit "kleinem Portemonnaie" verwirklicht werden.



 

Wettbewerb Kulturzentrum am See, KKL, Luzern

mit D.E. Dodge, Taliesin Fellowship (Frank Lloyd Wright) / USA

 

Modell vom See, von Osten
rechts der neue Europaplatz, links der "Inselipark"

 

Projektideen,
welche verschiedene städtebauliche und
verkehrstechnische Probleme gelöst hätten
-
für Luzern eine verpasste Chance !

 

Blick von Süden auf das wieder freigelegte Inseli

 

- Das "Inseli" wird wieder zum Inseli, wie es früher war.

- Durch den Standort des Gebäudes im See
entsteht eine optische Verbindung,
ein räumlicher Zusammenhang zwischen:
Europaplatz, Europapark und Inselipark.

 


- Das neue Kulturzentrum ist auf allen Seiten vom See umgeben.
Es spiegelt sich bei Tag und besonders bei Nacht
mit phantastischem Lichtspiel im See.
Daher unser Kennwort: "Seekristall".


- Jeder m2 überbaute Seefläche wird an anderer Stelle dem See zurückgegeben.

- Durch die gewählte Lage des Kulturzentrums wird der
Blick vom Bahnhofplatz auf die Rigi freigegeben.

 

 

Schnitt durch den Konzertsaal, das Grand - Restaurant und die
mehrstöckigen Foyers mit Blick auf den See


- Kleiner und Mittlerer Saal, Bankett-Räume, verschiedene Foyers und
Restaurants profitieren von der einmaligen Lage am See.

- Grosse Flexibilität und Kombinationsmöglichkeiten zwischen Stadthalle,
Foyers, Kleinem und Mittlerem Saal für Grossanlässe und Kunstausstellungen

- Das Kunstmuseum wird integriert in die Foyers und die anderen Säle.

- Der Probesaal kann zum mehrstöckigen Grand-Foyer mit Blick auf den See
und zum Grand - Restaurant hin geöffnet werden.

- Konzertsaal: rund 2'100 Sitzplätze. Kein Platz ist weiter als 30 m vom Dirigenten entfernt.
Für jeden Sitzplatz sind gute Sicht und ausgezeichneter Klang sichergestellt.